Slow Fitness und das Alter

Jedem Jahresanfang wohnt ein Zauber inne. Alles geht! 365 Tage Zeit! Einfach wunderbar! Aber über welches der der vielen Themen, die mir auf den Nägeln brennen, schreibe ich im ersten Blogbeitrag dieses Jahres?

Zum Glück brachte mich der folgende Artikel meines sehr geschätzten Kollegen, Robert Rode, auf die richtige Idee. Sein Artikel, Für Bewegung gibt es keine Altersbeschränkung, lohnt sich zu lesen. Mir fiel dabei folgende Anekdote aus meinem diesjährigen Skiurlaub ein. Mein Mann bekam nach einem Snowboardsturz einen Gipsverband verpasst. Er schickte ein nettes Bild an Verwandte und Freunde und erhielt neben freundlichen Genesungswünschen auch eine SMS mit dem Satz, „Du wirst langsam zu alt für´s Snowboard!“. Hat ihn ganz schön beschäftigt! Ich dachte mir „Nein, Du bist nicht zu alt, aber der alltägliche Bewegungsmangel macht auch vor dem Partner eines Personal Trainers n i c h t Halt!

Der Zustand unseres Körpers hat aber weniger etwas mit dem Alter zu tun, als mit der Tatsache, wie wir ihn bisher genutzt habe. Das spiegelt sich wider.

Veränderungen werden sich aber auch widerspiegeln. Unser Körper ist so dankbar für jede Bewegung, die wir ihm extra gönnen. Er nimmt entsprechende Anpassungen vor, egal in welchem Alter.

Vielleicht setzt Du jetzt mehr Bewegung mit zusätzlichem Zeitaufwand, in Deinem sowieso schon pickepacke vollen Alltagskalender, gleich. Das ist nicht nötig. Bewegung lässt sich oft mit Deinem Alltag kombinieren, ohne dass Du einen zusätzlichen Zeitaufwand hast. Nur ein Beispiel, Du könntest ein gemeinsames Treffen zum Abendessen mit Freunden umwandeln in einen gemeinsamen Abendspaziergang.

Verbessere zusätzlich noch die Qualität Deiner Bewegung. Es wird Dir Spaß machen!

Vor allem aber, gib Dir selbst Zeit für Veränderung. Aufgrund der vollmundigen Versprechungen in allen Magazinen, erwarten wir Wunder von unserem Körper. Wir überschätzen, wegen dieser allgegenwärtigen Versprechungen in den Medien, was wir in einem Jahr (und kürzer) erreichen können und geben unser Ziel aus Enttäuschung auf. Behalten wir stattdessen einen Zeithorizont von drei Jahren im Blick, können wir unsere Erwartungen ruhig hochschrauben.

Dass Alter dabei keine Rolle spielt, sieht man am Altersspielraum meiner Klienten. Der liegt zwischen 17 und derzeit 88 Jahren. Was ihnen gemeinsam ist? Sie haben den Wert von Bewegung erkannt. Sei es den Ausgleich zur Schule herzustellen oder so lange wie möglich selbständig zu leben. Alter schützt eben nicht vor Bewegung. Was möchtest Du erreichen?

Nur Mut – Könnte ja gut werden!

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